Was gehört auf eine gute Handwerker-Webseite?
Von Özkan Üral · Zuletzt aktualisiert:
Kurz beantwortet
Auf eine gute Handwerker-Webseite gehören: eine Startseite, die in wenigen Sekunden Gewerk, Einsatzgebiet und Kontaktweg klärt, eine eigene Seite je Leistung, echte Bilder vom Betrieb, Vertrauenselemente wie Qualifikationen und Bewertungen, klar benannte Einsatzgebiete, mehrere einfache Kontaktwege auf jeder Seite sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Alles Weitere ist optional.
Die Startseite: drei Fragen in fünf Sekunden
Ein Besucher entscheidet sehr schnell, ob er bleibt. In dieser Zeit muss die Startseite drei Fragen beantworten: Was macht dieser Betrieb? Arbeitet er dort, wo ich wohne? Wie erreiche ich ihn?
Konkret heißt das: eine Überschrift, die Gewerk und Einsatzgebiet nennt – nicht „Herzlich willkommen“ –, eine sichtbare Telefonnummer im oberen Bereich, die auf dem Handy antippbar ist, und ein echtes Bild vom Betrieb statt eines Stockfotos.
Ergänzend gehört auf die Startseite ein Überblick der Leistungen mit Verlinkung auf die jeweilige Detailseite, ein kurzer Vertrauensblock (seit wann, Qualifikationen, Bewertungen) und ein klarer nächster Schritt.
Eine eigene Seite je Leistung
Das ist der inhaltlich wichtigste Punkt und gleichzeitig der, der am häufigsten fehlt. Wer nach „Bad sanieren“ sucht, soll auf einer Seite über Badsanierung landen – nicht auf einer Startseite, auf der Badsanierung ein Aufzählungspunkt ist.
Eine gute Leistungsseite beantwortet die Fragen, die ein Kunde ohnehin am Telefon stellt: Was genau wird gemacht? Wie läuft es ab? Wie lange dauert es? Was muss der Kunde vorbereiten? Woran erkennt man gute Arbeit? Dazu Bilder von abgeschlossenen Projekten dieser Leistung und ein Kontaktweg direkt auf der Seite.
Diese Seiten sind gleichzeitig die Grundlage für Sichtbarkeit bei Google und für Vertrauen beim Besucher – deshalb ist die Zahl der ausgearbeiteten Leistungsseiten der zentrale Unterschied zwischen dem Start- und dem Premium-Paket.
Vertrauen belegen statt behaupten
„Zuverlässig, sauber, pünktlich“ steht auf jeder zweiten Handwerker-Webseite und überzeugt niemanden. Wirksam sind nur überprüfbare Belege:
- Echte Fotos: Team, Fahrzeuge, Werkstatt, abgeschlossene Projekte – der stärkste einzelne Vertrauensfaktor.
- Gesicht und Name des Inhabers oder Ansprechpartners statt einer anonymen „Wir“-Form.
- Qualifikationen und Nachweise: Meisterbetrieb, Innungsmitgliedschaft, Eintragung in Installateurverzeichnisse, Zertifizierungen von Herstellern.
- Gründungsjahr oder Betriebszugehörigkeit statt der leeren Formel „langjährige Erfahrung“.
- Echte Google-Bewertungen, sichtbar und aktuell.
- Referenzprojekte mit Beschreibung: Ausgangslage, Umsetzung, Ergebnis.
Passt das zu Ihrem Betrieb?
Kostenlose Demo anfordernEinsatzgebiet und Erreichbarkeit
Eine Frage kostet erstaunlich viele Anfragen, weil sie unbeantwortet bleibt: „Kommen die überhaupt zu mir?“ Wer sein Einsatzgebiet nicht nennt, zwingt den Besucher zum Anruf, nur um das zu klären – viele rufen dann lieber beim nächsten Betrieb an, bei dem es dasteht.
Nennen Sie die Orte konkret. Das schafft Klarheit für Besucher und hilft gleichzeitig bei lokalen Suchanfragen.
Zur Erreichbarkeit gehört auch die Erwartung: eine Angabe, wie schnell zurückgerufen wird, und – bei Gewerken mit Notdienst – ein sofort erkennbarer Hinweis, wann der Notdienst erreichbar ist und was er kostet.
Kontaktwege und Pflichtangaben
Kontaktmöglichkeiten gehören auf jede Seite, nicht nur auf die Kontaktseite: antippbare Telefonnummer, WhatsApp und ein kurzes Formular. Kurz heißt wirklich kurz – Name, Kontaktmöglichkeit, Anliegen. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen.
Rechtlich verpflichtend sind ein vollständiges Impressum und eine Datenschutzerklärung, die auch tatsächlich beschreibt, was die Webseite verarbeitet. Verantwortlich für beide Texte ist immer der Betreiber, nicht der Webdesigner. Bei mehrumsatz.online bekommt jede Webseite die Seiten dafür, den Einbau und eine Aufstellung der eingesetzten Dienste – die Texte selbst holen Sie sich von Ihrem Anwalt oder einem Generator.
Was Sie sich sparen können: Begrüßungstexte ohne Inhalt, animierte Bildergalerien ohne Bezug, generische Stockfotos von lächelnden Modellen mit Bauhelm – und jede Formulierung, die auch bei jedem anderen Betrieb stehen könnte.
Häufige Fragen zu diesem Thema
- Wie viele Seiten braucht eine Handwerker-Webseite?
- Das hängt vom Ziel ab. Als seriöse Visitenkarte reicht ein gut gemachter Onepager. Soll die Webseite gezielt Anfragen für einzelne Leistungen bringen, braucht es je Leistung eine eigene Seite – bei einem typischen Handwerksbetrieb sind das rund 15 Seiten, im Premium-Paket sind bis zu 20 abgedeckt.
- Brauche ich einen Blog?
- Für die meisten Handwerksbetriebe nicht. Gut ausgearbeitete Leistungsseiten bringen mehr als ein Blog, der nach wenigen Beiträgen liegen bleibt.
- Was, wenn ich keine eigenen Projektfotos habe?
- Handyfotos vom nächsten abgeschlossenen Auftrag genügen oft schon – Authentizität wiegt technische Perfektion auf. Bis dahin wird mit passendem Bildmaterial gearbeitet.
Nächste Schritte
Konkrete Pakete und Preise stehen auf der Preise-Seite, der volle Leistungsumfang unter Leistungen. Für Estrich, Fensterbauer oder Gebäudeservice gibt es je eine fertige Demo-Webseite zum Ansehen – wie die Zusammenarbeit abläuft, steht unter Ablauf.
Noch offene Fragen?
Kurz schreiben, worum es geht – eine passende Einschätzung folgt zeitnah.