Was kostet eine Webseite für Handwerker 2026?
Von Özkan Üral · Zuletzt aktualisiert:
Kurz beantwortet
Eine professionelle Webseite für einen Handwerksbetrieb kostet 2026 je nach Weg sehr unterschiedlich: Ein selbst gebauter Baukasten kostet vor allem Arbeitszeit plus je nach Tarif rund 10 bis 45 € im Monat, Freelancer und Agenturen kalkulieren individuell nach Aufwand. Bei mehrumsatz.online stehen die Preise dagegen vorab fest: Start zum Festpreis von 899 €, Premium zum Festpreis von 1.799 € für bis zu 20 Seiten (netto, einmalig). Dauerhaft anfallen für die Webseite selbst nur Domain und Hosting – nicht das Projekt.
Warum die Preisspanne am Markt so groß ist
Wer nach Webseiten-Kosten sucht – ob als „Handwerker-Webseite“ oder „Handwerker-Homepage“ –, findet Angebote von „kostenlos“ bis in den fünfstelligen Bereich. Das liegt nicht daran, dass irgendjemand unseriös rechnet, sondern daran, dass unter demselben Wort völlig verschiedene Leistungen verkauft werden.
Am einen Ende steht ein Werkzeug: ein Baukasten, mit dem Sie selbst arbeiten. Am anderen Ende steht ein fertiges Ergebnis: Struktur, Texte, Bilder, Technik und Live-Schaltung – von jemand anderem erledigt. Die Rechtstexte bleiben in jedem Fall Ihre Sache: Impressum und Datenschutzerklärung verantwortet immer der Betreiber, ein Dienstleister kann sie nur einbauen. Dazwischen liegt der eigentliche Preisunterschied, nicht in der Qualität des Designs.
Für die Einschätzung eines Angebots ist deshalb die erste Frage nie „Wie viel?“, sondern „Was genau ist enthalten – und was mache ich selbst?“.
Die vier Wege im direkten Vergleich
Für einen Handwerksbetrieb kommen praktisch vier Wege infrage. Jeder hat eine ehrliche Stärke und eine ehrliche Schwäche.
Webseiten-Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS und ähnliche): Die monatliche Gebühr liegt je nach Tarif bei rund 10 bis 45 € und enthält Hosting sowie Domain. Achten Sie dabei auf die beworbenen Einstiegspreise – sie gelten häufig nur für die ersten Monate oder das erste Jahr und steigen danach deutlich. Der eigentliche Preis ist Ihre Arbeitszeit – Struktur, Texte, Bilder und Pflege liegen vollständig bei Ihnen. Für einen Betrieb, der abends nach der Baustelle daran sitzt, ist das der häufigste Grund, warum Projekte nach der Startseite liegen bleiben.
Freelancer: Wird meist nach Aufwand oder als Projektpreis kalkuliert. Der große Vorteil ist der direkte Draht zu der Person, die tatsächlich baut. Zu klären ist immer, wer die Texte schreibt, wer die Rechtstexte verantwortet und wie es nach der Live-Schaltung mit Erreichbarkeit aussieht.
Klassische Werbeagentur: Bietet über die Webseite hinaus Markenarbeit, Fotografie und Kampagnen. Das lohnt sich für Betriebe mit größerem Marketingbudget und breiterem Bedarf. Für eine reine Handwerker-Webseite ist es häufig mehr Prozess und mehr Abstimmungsschleifen, als das Projekt braucht.
Spezialisierter Anbieter für ein Gewerk: Struktur und Inhalte sind bereits auf Handwerksbetriebe zugeschnitten, dadurch entfällt ein großer Teil der Konzeptionsarbeit. Genau darauf basieren die Festpreise bei mehrumsatz.online: Start 899 €, Premium 1.799 € für bis zu 12 Leistungen und 4 Standorte, jeweils netto und einmalig. Größere Projekte und Sonderwünsche wie Buchungssysteme oder Schnittstellen werden separat kalkuliert, weil sie sich pauschal nicht seriös beziffern lassen.
Einmalkosten und laufende Kosten sauber trennen
Die wichtigste Unterscheidung bei jedem Angebot: Was zahle ich einmal, und was zahle ich dauerhaft? Viele Enttäuschungen entstehen genau an dieser Stelle.
Einmalig sind Konzeption, Design, Texterstellung, technische Umsetzung, SEO-Grundoptimierung, der Einbau der Rechtstexte und die Live-Schaltung. Das ist das eigentliche Projekt – bei mehrumsatz.online ein Festpreis, kein Abo und keine Mindestlaufzeit. Impressum, Datenschutzerklärung und gegebenenfalls AGB verantworten Sie als Betreiber selbst; eingebaut und technisch eingebunden werden sie hier.
Dauerhaft anfallen für jede Webseite unabhängig vom Anbieter: die Domain (üblicherweise ein niedriger einstelliger bis unterer zweistelliger Betrag pro Jahr) und das Hosting. Diese Kosten liegen direkt bei Ihrem Anbieter, nicht bei der Agentur, und werden vorab transparent besprochen.
Optional dauerhaft: Wartung, Weiterentwicklung und inhaltliche Änderungen. Bei mehrumsatz.online wird das nur bei Bedarf vereinbart und nicht automatisch mitverkauft – wer nach der Live-Schaltung ein Jahr lang nichts ändern möchte, zahlt in dieser Zeit auch nichts.
Passt das zu Ihrem Betrieb?
Kostenlose Demo anfordernWovon der Preis abhängt – und was der Festpreis bereits abdeckt
Seit beide Pakete Festpreise sind, ist die Frage kurz zu beantworten: Der Preis hängt allein davon ab, welches Paket zu Ihrem Umfang passt. Innerhalb eines Pakets gibt es keinen Spielraum mehr nach oben – 899 € beim Onepager, 1.799 € bei der mehrseitigen Fassung, jeweils netto.
Die Paketwahl selbst entscheidet sich an drei Fragen:
- Reicht eine Seite, oder braucht jede Leistung eine eigene? Das ist der Unterschied zwischen Start und Premium.
- Wie viele Leistungen und Orte sollen einzeln auffindbar sein? Premium deckt bis zu 12 Leistungen und 4 Standorte ab, insgesamt bis zu 20 Seiten. Darüber wird individuell kalkuliert.
- Soll eine bestehende Webseite mitsamt Weiterleitungen alter Adressen übernommen werden? Eine Migration wird separat betrachtet.
Was nicht im Paketpreis steckt
Getrennt davon zu betrachten sind zwei Posten, die in keinem Paketpreis enthalten sind und deshalb separat kalkuliert werden: eine professionelle Fotoproduktion sowie Sonderfunktionen wie Buchungssystem, Bewerbungsformular oder die Anbindung an bestehende Software.
Die Texte dagegen sind enthalten – sie entstehen aus einem kurzen Gespräch über den Betrieb, unabhängig davon, ob vorher etwas vorlag. Eigene Fotos vom Betrieb sind willkommen und wirken glaubwürdiger als Stockbilder, sind aber keine Bedingung: Liegen keine vor, wird mit passendem Bildmaterial gearbeitet.
Versteckte Kosten, nach denen Sie aktiv fragen sollten
Die folgenden Posten tauchen in günstigen Angeboten häufig nicht auf und werden später nachberechnet. Ein seriöser Anbieter beantwortet jede dieser Fragen ohne Zögern schriftlich:
- Wem gehören Domain und Webseite nach Projektende – und bekomme ich die Zugangsdaten?
- Was kostet eine Textänderung nach der Live-Schaltung, und wie schnell wird sie umgesetzt?
- Sind Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung) enthalten oder ein Aufpreis?
- Sind Bildlizenzen enthalten, und laufen sie irgendwann ab?
- Ist die Zahl der Korrekturschleifen begrenzt – und was kostet die Schleife darüber hinaus?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit oder eine automatische Vertragsverlängerung?
- Was passiert bei einem Anbieterwechsel: Kann die Webseite mitgenommen werden oder nicht?
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
Ein gutes Angebot ist nicht das günstigste, sondern das, bei dem Sie vorher wissen, was Sie bekommen. Konkret heißt das: klare Aufstellung, was einmalig und was laufend kostet, benannter Seitenumfang statt „individuelle Webseite“, ein Ansprechpartner mit Namen und eine Aussage dazu, was nach der Live-Schaltung passiert.
Ein zweites, oft unterschätztes Kriterium: Können Sie das Ergebnis vor der Entscheidung sehen? Bei mehrumsatz.online existiert für alle 16 gelisteten Gewerke eine fertige, live erreichbare Demo-Webseite – der Stil ist damit vor der Beauftragung bekannt und keine Überraschung.
Und ein Warnsignal: Wer Ihnen zu einem festen Preis eine feste Zahl an Anfragen oder eine bestimmte Google-Position zusagt, kann das nicht halten. Wie viele Anfragen entstehen, hängt von Gewerk, Region, Wettbewerb und Nachfrage ab – beeinflussbar ist die Grundlage, nicht das Ergebnis.
Was sich für Ihren Betrieb rechnet
Statt den Preis absolut zu betrachten, hilft ein einfacher Vergleich mit dem eigenen Auftragswert. Ein Handwerksbetrieb weiß in der Regel recht genau, was ein durchschnittlicher Auftrag einbringt.
Ins Verhältnis gesetzt zu einem einmaligen Festpreis und einer Webseite, die über Jahre läuft, wird aus der Frage „Ist das teuer?“ die deutlich nützlichere Frage: „Wie viele zusätzliche Aufträge müsste diese Webseite über ihre Laufzeit bringen, damit sie sich getragen hat?“ Diese Rechnung kann jeder Betrieb mit seinen eigenen Zahlen selbst aufmachen – und sie ist ehrlicher als jede Beispielrechnung von außen.
Häufige Fragen zu diesem Thema
- Ist der Preis ein Festpreis oder eine Schätzung?
- Ein Festpreis, und zwar in beiden Paketen: 899 € netto beim Onepager, 1.799 € netto bei der mehrseitigen Fassung. Beide Beträge stehen von vornherein fest, nicht erst nach einer Aufwandsschätzung. Premium gilt für bis zu 12 Leistungen und 4 Standorte, insgesamt bis zu 20 Seiten – innerhalb dieses Rahmens ändert sich der Preis nicht, egal wie viele der zwölf Leistungsseiten Sie tatsächlich nutzen. Nachforderungen für Leistungen, die im vereinbarten Umfang enthalten sind, gibt es nicht. Wer mehr braucht, bekommt vorab ein individuelles Angebot – kein nachträglicher Aufschlag.
- Sind die Preise netto oder brutto?
- Alle genannten Preise sind Nettopreise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Was kostet eine spätere Änderung an der Webseite?
- Änderungen und Erweiterungen werden nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet und vorher abgestimmt. Es gibt kein Pflichtpaket, das dafür laufend gebucht werden muss.
Nächste Schritte
Konkrete Pakete und Preise stehen auf der Preise-Seite, der volle Leistungsumfang unter Leistungen. Für Bauunternehmen, Elektriker oder Fensterbauer gibt es je eine fertige Demo-Webseite zum Ansehen – wie die Zusammenarbeit abläuft, steht unter Ablauf.
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