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Kosten & Angebote

Webdesigner beauftragen: was Handwerksbetriebe vorher klären sollten

Von Özkan Üral · Zuletzt aktualisiert:

Kurz beantwortet

Wer eine Handwerker-Webseite erstellen lassen möchte, sollte vor der Beauftragung vier Dinge schriftlich klären: was genau im Preis enthalten ist, wem Domain, Webseite und Zugangsdaten gehören, wie viele Korrekturschleifen vorgesehen sind und wer nach der Live-Schaltung für Änderungen erreichbar ist. Ein Anbieter, der ein fertiges Ergebnis vorab zeigen kann, nimmt zusätzlich das größte Risiko aus der Entscheidung.

Vor dem Angebot: Was soll die Webseite eigentlich leisten?

Bevor Sie Angebote vergleichen, lohnt sich eine ehrliche Antwort auf eine simple Frage: Was soll die Webseite für den Betrieb tun? Die Antworten führen zu sehr unterschiedlichen Webseiten.

„Ich möchte, dass Interessenten mich seriös finden, wenn sie meinen Namen googeln“ ist ein anderes Ziel als „Ich möchte über die Webseite neue Anfragen für Badsanierungen bekommen“ oder „Ich suche Mitarbeiter“. Der erste Fall braucht eine kompakte, saubere Visitenkarte. Der zweite braucht eigene Leistungsseiten. Der dritte braucht eine Karriereseite mit echtem Einblick in den Betrieb.

Wer dieses Ziel im Erstgespräch benennt, bekommt vergleichbare Angebote – wer es nicht benennt, bekommt Angebote, die sich in Umfang und Preis kaum sinnvoll gegenüberstellen lassen.

Die sieben Fragen vor der Beauftragung

Diese Punkte sollten schriftlich geklärt sein – nicht aus Misstrauen, sondern weil sie später über Aufwand und Kosten entscheiden:

  • Wem gehören Domain, Webseiten-Dateien und Zugangsdaten nach Projektende?
  • Ist die Webseite bei einem Anbieterwechsel mitnehmbar oder an ein System gebunden?
  • Wer schreibt die Texte – und wie oft darf ich sie korrigieren?
  • Sind Impressum und Datenschutzerklärung enthalten?
  • Woher kommen die Bilder, und sind die Lizenzen dauerhaft abgedeckt?
  • Wie und wie schnell erreiche ich nach der Live-Schaltung jemanden für Änderungen?
  • Gibt es eine Mindestlaufzeit, ein Abo oder eine automatische Verlängerung?

Warnsignale, die man ernst nehmen sollte

Es gibt einige Muster, die erfahrungsgemäß Ärger ankündigen. Zugesagte Google-Positionen gehören dazu: Niemand kann Rankings garantieren, weil niemand die Bewertung von Google kontrolliert. Wer es trotzdem tut, verkauft eine Erwartung, die er nicht einlösen kann.

Ebenfalls kritisch: Webseiten, die nur gemietet und nicht übergeben werden. Solange die monatliche Gebühr läuft, ist alles gut – bei einer Kündigung ist die Webseite weg, inklusive der über Jahre aufgebauten Sichtbarkeit. Wenn ein Angebot ausschließlich monatlich funktioniert, fragen Sie ausdrücklich, was bei Kündigung mit Domain und Inhalten passiert.

Drittes Muster: Zeitdruck. Ein Angebot, das „nur heute“ gilt, ist im Handwerk ein bekanntes Verkaufsinstrument – bei Webseiten ist es genauso wenig ein Qualitätsmerkmal wie an der Haustür.

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Kostenlose Demo anfordern

Warum eine Demo vorab so viel wert ist

Der größte Unsicherheitsfaktor bei einem Webseiten-Projekt ist, dass man das Ergebnis erst sieht, wenn man bezahlt hat. Ein Konzeptangebot auf Papier beschreibt Absichten, keine Webseite.

Deshalb existiert bei mehrumsatz.online für jedes Gewerk eine fertige, live erreichbare Demo-Webseite – vom Elektriker bis zum Gerüstbau. Sie sehen Aufbau, Design und Qualität, bevor Sie sich entscheiden. Was danach passiert, ist die Anpassung an Ihren Betrieb: Ihre Leistungen, Ihre Texte, Ihre Bilder, Ihre Farben.

Auch bei anderen Anbietern lohnt sich die entsprechende Frage: Kann ich mir vorher etwas Fertiges ansehen, das Sie tatsächlich gebaut haben? Referenzlinks zu echten, live erreichbaren Webseiten sind aussagekräftiger als Screenshots in einer Präsentation.

Angebote sinnvoll vergleichen

Zwei Angebote sind nur dann vergleichbar, wenn dieselbe Leistung dahintersteht. Legen Sie deshalb bei jedem Angebot dieselben Zeilen nebeneinander: Anzahl der Seiten, Texterstellung ja/nein, Bildmaterial, Rechtstexte, SEO-Grundoptimierung, Korrekturschleifen, Betreuung nach dem Livegang, Einmalkosten, laufende Kosten.

In dieser Aufstellung lösen sich die meisten scheinbaren Preisunterschiede auf. Ein Angebot ist dann günstiger, weil es weniger enthält – oder es enthält gleich viel und ist tatsächlich günstiger. Beides ist eine brauchbare Entscheidungsgrundlage; ein reiner Preisvergleich ohne diese Zeilen ist es nicht.

Eine transparente Aufstellung der Pakete Start, Premium und Individuell mit genau diesen Punkten findet sich auf der Preise-Seite.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Wie lange dauert es, eine Handwerker-Webseite erstellen zu lassen?
Wenn Texte und Bilder vorliegen, in der Regel bis zu 7 Tage von der Anfrage bis zur Live-Schaltung. Fehlende Inhalte sind der mit Abstand häufigste Grund, warum Projekte länger dauern.
Muss ich für die Zusammenarbeit vor Ort sein?
Nein. Die Zusammenarbeit läuft vollständig remote – per Telefon, WhatsApp und E-Mail, deutschlandweit. Ein persönliches Treffen ist nicht erforderlich.
Kann eine bestehende Webseite übernommen statt neu gebaut werden?
Das hängt vom Zustand ab. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme gibt es eine ehrliche Einschätzung, ob eine Überarbeitung ausreicht oder eine Neuerstellung sinnvoller ist.

Nächste Schritte

Konkrete Pakete und Preise stehen auf der Preise-Seite, der volle Leistungsumfang unter Leistungen. Für jedes Gewerk gibt es eine fertige Demo-Webseite zum Ansehen – wie die Zusammenarbeit abläuft, steht unter Ablauf.

Noch offene Fragen?

Kurz schreiben, worum es geht – eine passende Einschätzung folgt zeitnah.